Station 5 | Ankommen


 

   Szene 1:   Herbergssuche 
  Malika und Kamil treten auf. Malika wirkt erschöpft und   müde. Kamil will nicht so richtig und wird von Malika ab und zu gezogen. Die   Karawane zieht hinterher. Die Könige suchen am Himmel nach dem Stern.
Malika „ Wir suchen das Kind, unseren König!   Im Palast von Kaiser Herodes konnten wir ihn nicht finden. Aber der Stern am   Himmel zeigt und doch: unser König ist hier- ganz in der Nähe! Komm, Kamil,   wir werden den Ort schon noch finden! Immer dem Stern nach!“
Erzähler  In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den   Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah   zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in   seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
  Soldaten stampfen in Reihen heran.
Soldat 1 „He- ihr da! Wo wollt ihr hin?“
König Balthasar „Wir sind Weihrauchhändler aus dem   Osten und bringen unseren Waren in die Stadt.“
Soldat 1  „Kehrt um! Heute findet hier in der Stadt   eine Volkszählung statt.“
Soldat 2  „Wir haben keinen Platz für Fremde!“
Soldat 3  „Der Marktplatz wird erst in drei Tagen   wieder geöffnet. Ihr müsst euch einen Schlafplatz außerhalb der Stadt   suchen!“
  Die Soldaten stampfen weiter. Die Könige zucken die   Schultern.
Malikas Vater „Wir werden auf keinen Fall   zurückkehren!“
König Melchior „Nein, wir sollten einen anderen Weg   wählen, um den Soldaten aus dem Weg zu gehen. Aber unser Ziel verlieren wir   nicht aus den Augen!
König Caspar „Nein: wir werden sehen, wohin der   Stern uns führt!“
  Die Karawane zieht an den Rand der Kulisse davon.
Erzähler  […Auch] Josef [zog] von der Stadt Nazaret in   Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er   war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit   Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
  Maria und Josef betreten den Bühnenraum.
Maria „Josef, lauf doch etwas langsamer!“
Josef „Wir haben keine Zeit zu verlieren!   Bevor die Stadttore geschlossen werden, müssen wir eine Herberge finden!   Komm, Maria!“
  Josef klopft an die erste Tür.Der Wirt öffnet.
Wirt 1 „Was wollt ihr? Etwa auch einen   Schlafplatz für die Nacht? Hier ist kein Platz mehr- so gerne ich euch auch   helfen würde. Geht weiter!“
  Josef klopft an die zweite Tür.
Wirt 2 „Nein, nein: hier ist kein Platz mehr   für euch! Sicher wollt ihr auch ein Bett und ein Stück Brot. Aber ich habe   nichts mehr: alle Betten sind längst belegt.“
  Josef klopft an die dritte Tür.
Wirt 3 „Ich habe euch schon kommen sehen.   Aber ich habe einfach kein Bett mehr frei. Aber ich sehe, dass deine Frau   sich ausruhen muss. Kommt mit in den Stall: ein Strohballen ist zwar kein   Bett, aber besser, als auf der Straße zu schlafen!“
  Er führt Maria und Josef zum Stall.
   Szene 2: Auf   dem Feld 
Erzähler  Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit   ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte   ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz   für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten   Nachtwache bei ihrer Herde.
  Hirten betreten Bühnenraum.
Erzähler Da trat der Engel des Herrn zu ihnen   und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr. […]
  Der Engel erscheint.
Engel „Fürchtet euch nicht, denn ich   verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: 11   Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der   Herr.3 12 Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden,   das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
Erzähler  Und plötzlich war bei dem Engel ein   großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in   der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
  Der/ die Engel verschwindet/en wieder.
Hirt 1(= Amir)  „Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das   Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ.“
Hirt2 „Nach Bethlehem? Mitten in der Nacht?   Ich weiß nicht….“
Hirt3 „Amir hat Recht: wir müssen gehen und   sehen, was dort geschehen ist!“
  Die Hirten ziehen los und treffen auf halbem Weg auf die   Karawane.
Malika  „Amir! Was machst du hier? Folgst du auch   den Stern, um das Königskind zu finden?“
Amir „Malika, wir haben nicht nur den   Stern am Himmel gesehen. Da waren auch Engel, die uns gesagt haben, wir   sollen nach Bethlehem, in die Stadt Davids, ziehen! Wir haben uns sehr   gefürchtet. Aber dann haben wir uns aufgemacht.“
Malika „Dann haben wir den gleichen Weg! Ob   wir das Königskind zusammen entdecken werden?“

  
 Szene 3: Im   Stall 
  Hirten und Karawane machen sich auf den Weg und erreichen   die Krippe. Währenddessen: 
Erzähler  So eilten sie hin und fanden Maria   und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
  Malika bestaunt das Kind. Dann schaut sie zum Himmel:
Malika „Kamil, schau: der Stern ist   verschwunden. Ich glaube, er ist hier angekommen. Er hat hell und warm   geleuchtet und auf eine ganz besondere Art leuchtet auch das Königskind hier   so hell.“
Erzähler Als sie es sahen, erzählten sie, was   ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten   über die Worte der Hirten.Maria aber bewahrte alles, was   geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten   zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen   hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
  Hirten und Karawane gehen an die Kirchentür oder in den   Mittelgang und wünschen den Zuschauern Gottes Segen und Frohe Weihnachten.
 

Textsammlung

 01_Aufbrechen.pdf
     Filesize: 89.2 kB

 02_Freunde finden.pdf
     Filesize: 93.5 kB

 03_Sehnsucht haben.pdf
     Filesize: 88.7 kB

 04_Zweifeln.pdf 
     Filesize: 94.9 kB

 05_Ankommen_Krippenspiel.pdf
     Filesize: 119.2 kB

 

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