2. Woche

Unterwegs treffen wir viele Menschen: Auch Freunde und Weggefährten. Wie ist das mit der Freundschaft? Im Advent wird klar: Sie ist auch eine Brücke zwischen Gott und den Menschen!

Biblische Bezüge

a) Lesung: Bar 5, 1-9: Freude über die Freundschaft zwischen Gott und den Menschen Gottes Bund stiftet auch Freundschaft zwischen den Menschen (V. 5)
b) Lesung: Phil 1, 4-6.8-11: Füreinander beten: Freundschaft pflegen, damit sie reifer/ fester wird
c) Evangelium: Lk 3, 1-6: Freundschaft meint geben und nehmen. Einem Freund den „Weg bereiten“: einander „loben“, die Stärken betonen

Material & Vorbereitung

In der Mitte wird aus Tüchern eine Landschaft gestaltet, durch die ein Fluss fließt. Über diesen Fluss ist eine Brücke aus Karton o.ä. gebaut.

HINFÜHRUNG
In unserer Landschaft steht in der Mitte unübersehbar eine Brücke. Wir brauchen Brücken. Sie ermöglichen uns, von einer Seite zur anderen zu gehen: An einem Fluss, einer Schlucht oder um einen Schienenstrecke oder eine Autobahn zu überqueren. Aber auch von Mensch zu Mensch sind Brücken notwendig: Brücken der Toleranz, der Hilfe, des Verständnisses. Wir haben Grenzen, die überwunden werden wollen.
Bitten wir Gott, dass er uns dabei hilft.
(...im Kyrie!)

GEBET
Herr, unser Gott, tief sind die Gräben zwischen den Menschen, Gruppen und Völkern. Als Christen haben wir den
Auftrag, diese Grenzen zu überwinden. Allein auf uns gestellt, sind wir dazu aber nicht in der Lage. Deshalb bitten
wir dich um deine Hilfe dabei, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

TEXT: „DIE ANDERE BRÜCKE!“
„Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „es muss sehr schwer sein , eine Brücke zu bauen.“ „Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer, „es ist leicht, Brücke aus Beton uns Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger“, sagte er, „die baue ich in meinem Träumen.“ „Welche anderen Brücken?“ fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: „Ich möchte eine Bücke bauen von der Gegenwart in
die Zukunft. Ich möchte eine Brücke bauen von einem zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht,
von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Bücke bauen von der Zeit in die Ewigkeit über alles Vergängliche
hinweg.“ Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte das Kind: „Ich schenke dir meine Brücke.“ Und das Kind malte für den Brückenbauer einen Regenbogen.
(© Anne Steinwart, Steinheim)

FÜRBITTEN
In den Fürbitten schlagen wir eine Brücke zwischen:

  1. Gegenwart - Zukunft: Krieg Frieden
  2. ein Mensch - andere Menschen
  3. Dunkelheit - Licht: Für die Pessimisten, die SchwarzseherInnen
  4. Traurigkeit - Freude: Für die Einsamen an Weihnachten
  5. Mensch - Gott: Um Gottvertrauen, Zuversicht, Gottes Nähe zu uns
  6. Zeit - Ewigkeit: Für die Verstorbenen
 

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